Assoc. Prof. Priv.- Doz. Dr. med.
Katharina Walch

Sujet

Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit für die werdende Mutter.

Eine frühzeitig beginnende, kontinuierliche und gezielte Schwangerschaftsbegleitung ist daher sehr wichtig.

Idealerweise beginnt die Betreuung bereits vor Eintritt einer geplanten Schwangerschaft („prepare for pregnancy“).

Im Rahmen einer umfassenden Beratung können wir bereits im Vorhinein wesentliche Faktoren besprechen (richtige Ernährung, Folsäuresubstitution, vorbestehende Erkrankungen ect.), um so mögliche Risiken für die Schwangerschaft vorzeitig zu erkennen oder zu vermeiden.

Insbesondere soll vor der Schwangerschaft überprüft werden, ob der Krebsabstrich (PAP) in Ordnung ist, keine Scheideninfektion (Vaginalinfektion) vorliegt und ob Immunität gegen Röteln und Varizellen (Windpocken) besteht. Bei ungeschützten (seronegativen) Frauen wird eine Impfung mindestens drei Monate vor der Empfängnis empfohlen.

Während der Schwangerschaft begleite ich Sie dann gerne von den ersten Tests an bis hin zur Geburt und auch in der Zeit danach (Wochenbett).

Dazu gehören vor allem die regelmäßigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen (MKP-U), für welche folgende Fristen verbindlich sind:

1. MKP-U

bis zur 16.Schwangerschaftswoche (SSW)

2. MKP-U

16.-20.SSW

3. MKP-U

25.-28.SSW

4. MKP-U

30.-34.SSW

5. MKP-U

35.-38.SSW

Dabei werden neben Bluttests Harn- und Blutdruckkontrollen vorgenommen, und ich mache jeweils einen Ultraschall, um das Wohlbefinden des ungeborenen Kindes und sein regelrechtes Wachstum zu überwachen. Zusätzlich werden die Plazenta (der Mutterkuchen), die Fruchtwassermenge und der Gebärmutterhals beurteilt.

Eine gute Durchblutung steht für eine optimale Versorgung des Kindes. Daher wird ab der 30.-32. Schwangerschaftswoche auch regelmäßig ein Ultraschall-Doppler der fetalen Nabelschnur durchgeführt.

Zusätzlich werden mehrere Scheidenabstriche (in der Frühschwangerschaft, bei Beschwerden und in der 30.-34. Schwangerschaftswoche zum Nachweis bzw. Ausschluss von Streptokokken) vorgenommen, um Infektionen - ein häufiger Grund für Frühgeburten - frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

In der 11.-14.Schwangerschaftswoche ist die Durchführung der sog. Nackenfaltenmessung oder des Combined Tests empfohlen (Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung der Dicke der Nackenfalte des Feten kombiniert mit einem Bluttest bei der Mutter). So kann die Wahrscheinlichkeit für eine Missbildung statistisch vorhergesagt und ggf. eine weiterführende diagnostische Abklärung (Plazenta- oder Fruchtwasserpunktion) eingeleitet werden.
Dieses sog. First-Trimester-Screening sowie das Organscreening in der 21.-22. Schwangerschaftswoche darf nationalen und internationalen Qualitätsstandards entsprechend nur von dafür zertifizierten Ärzten und an speziellen Ultraschallgeräten durchgeführt werden. Hier arbeite ich mit entsprechenden Spezialisten zusammen; diese Untersuchungen sind auch direkt in der Privatklinik Döbling möglich.

Autor

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