Wechseljahre

Die Wechseljahre (das Klimakterium) bezeichnen jenen Lebensabschnitt einer Frau, in dem die Eierstöcke allmählich ihre Hormonproduktion reduzieren. Dies findet um das 45. bis 55. Lebensjahr statt, kann selten früher, aber auch später eintreten.
Die Symptome sind oft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Etwa ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren ist durch starke Wechselbe­schwerden massiv in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Ein weiteres Drittel leidet unter mäßigen bzw. leichten Beschwerden - ein Drittel der Frauen hat keine Probleme. Am Beginn stehen unregelmäßige Monatsblutungen mit verlängertem Zyklus oder länger andauernde Blutungen. In weiterer Folge können typische Beschwerden auftreten:

Die Medizin kann heutzutage mit vielfältigen Therapieoptionen die Beschwerden der Wechseljahre lindern oder beheben, sodass Lebensqualität und Leistungsfähigkeit erhalten bleiben.

Neben „Life-Style-Modifikation“, pflanzlichen Präparaten, Homöopathie und Akupunktur steht dafür im Bereich der Hormonersatztherapie (HRT) eine große Palette verschiedener Präparate mit unterschiedlicher Wirkstoffkombination und Darreichungsform zur Verfügung. Dadurch kann jede Frau mit Wechselbeschwerden eine Therapie erhalten, die genau auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist – bei vaginaler Trockenheit schafft z.B. oft bereits eine Lokaltherapie mit Zäpfchen oder Cremen Abhilfe.

Generell lautet die Devise, die Dosis möglichst niedrig und die Anwendungsdauer möglichst kurz zu halten, wobei immer das Wohlbefinden und die Bedürfnisse der Frau im Vordergrund stehen.

Wichtig ist die individuelle Therapieplanung - gemeinsam finden wir die optimal passende Lösung für Sie!

Gerade während und nach den Wechseljahren sind regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen inkl. Mammographie besonders wichtig, da in diesem Lebensabschnitt die Wahrscheinlichkeit für eine bösartige gynäkologische Erkrankung am höchsten ist. Die meisten dieser Erkrankungen sind jedoch im Frühstadium sehr gut therapierbar.

Viele Frauen sind in und nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen (einer schmerzhaften Erkrankung des Skeletts, bei der sich die Knochenmasse verringert und die Knochenbrüchigkeit zunimmt). Die Diagnose Osteoporose erfolgt durch die sog. Knochendichtemessung, eine völlig schmerzfreie Untersuchung der am stärksten betroffenen Regionen wie Lendenwirbel- und Hüftbereich.

Es existieren eine Reihe von Möglichkeiten, der Osteoporose effektiv vorzubeugen und auch eine bereits vorhandene Osteoporose wirksam zu therapieren.

Ich berate und betreue Sie hierbei gerne!

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