Assoc. Prof. Priv.- Doz. Dr. med.
Katharina Walch

Sujet

IVF-Fonds

Der sog. IVF-Fonds fördert in Österreich unter bestimmten Bedingungen (s.u.) einkommensunabhängig die künstliche Befruchtung (IVF). Insgesamt werden maximal 4 Zyklen (pro Paar und Kind) vom Fonds zu 70% mitfinanziert. Der Eigenzuschuss pro Zyklus liegt für das Paar – abhängig von der medizinischen Leistung und den notwendigen Medikamenten – bei etwa 1000 Euro. Sind mehr als 4 Zyklen erforderlich oder sind die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllt, so muss das Paar für die Kosten (insgesamt rund 3500 bis 4000 Euro) selbst aufkommen.

Voraussetzung für eine Förderung durch den IVF-Fonds ist das Vorliegen einer der angeführten medizinischen Indikationen:

  • beidseits verschlossene oder dauerhaft funktionsunfähige Eileiter (Eileiterverschluss muss mit einem bildgebenden Verfahren dokumentiert sein z.B. Eileiterröntgenbefund oder Operationsbericht einer Bauchspiegelung mit Eileiterdurchgängigkeitsprüfung)
  • Endometriose (feingeweblicher Befund einer vorangegangenen Operation ist erforderlich)
  • PCO-Syndrom 
  • eingeschränkte Samenqualität (2 Spermiogramme im Mindestabstand von 4 Wochen, beide nicht älter als 2 Jahre)

Es ist erforderlich, dass der Zeitpunkt des Beginns eines IVF-Versuchs vor dem vollendeten 40. Lebensjahr der Frau und vor dem vollendeten 50. Lebensjahr des Mannes liegt.

Beide Partner müssen über eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung verfügen, in Österreich seit mindestens 3 Monaten sozialversichert und verheiratet sein oder eine notariell bestätigte Lebensgemeinschaft führen.

Autor

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